Fakultät für Architektur und Bauingenieurwesen

Urbanes Bauen - Rückbesinnung und Zukunft im Urbanen Bauen mit Holz am Beispiel der Wuppertaler Nordstadt

29.03.2022|12:00 Uhr

Eine Forschungsarbeit des Masterkurs „Studio Nachhaltiges Bauen“ im Sommersemester 2021.

Cover Urbanes Bauen

Im Bauwesen ist Holz alles andere als unbekannt, sondern als traditionelles Baumaterial auch in Deutschland verbreitet. Doch im urbanen Raum wurde das Holz im Bauwesen mehr und mehr von mineralischen Baustoffen verdrängt, wodurch unser heutiger Gebäudebestand im Wesentlichen aus Beton oder Mauerwerksstoffen besteht.

Hervorgerufen von verschiedenen Bewegungen und Institutionen verändert sich gegenwärtig die Bauwirtschaft und die Bauordnungen verschiedener Bundesländer reagieren auf immer schärfer werdende Forderungen zum Paradigmenwechsel im Bauen. Das Bauen mit Holz wird Stück für Stück wieder genehmigungsfähig. Brände und Brandausbreitungen werden heute besser verstanden und können simuliert werden, aber auch das steigende Interesse an umweltrelevanten Themen bewegt die Novellierung von Bauordnungen. Die Verwendung von kreislauffähigen Baumaterialien, der Einsatz rückbaubarer Konstruktionen und die Etablierung von natürlichen Baumaterialien, wie Holz, wird signifikant wichtiger. Aber wie sieht die Zukunft von urbanen Holzbauten aus? Was kann aus historischen urbanen Holzbauten gelernt werden?

Diesen Fragen ist der Masterkurs „Studio Nachhaltiges Bauen“ im Sommersemester 2021 nachgegangen. Neben einem Ausblick auf den zukünftigen Gestaltungsspielraum, wurde in diesem Seminar Grundlagenforschung zu bestehenden urbanen Holzbauten zusammengetragen. Die Forschung beschränkt sich hierbei lokal auf die Wuppertaler Nordstadt. Die dort bestehende gründerzeitliche Blockrandbebauung wurde vom 2. Weltkrieg weitestgehend verschont und beherbergt einen großen baukulturellen Schatz. Denn neben vielen Massivbauten reihen sich auch Fachwerkbauten - historische urbane Holzbauten - in die Bebauung ein.

Nathalie Sophie Hans [M.Sc. Arch.]

Die Online-Ausgabe dieser Publikation ist dauerhaft auffind- und zitierbar über:

DOI: https://doi.org/10.25926/nvns-ek77

URN: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:468-20220118-175515-7

Autoren:

Prof. Dipl.-Ing. Hillebrandt, Annette; Hans, Nathalie Sophie; Prof. Dr.-Ing. Voss, Karsten; Kalpkirmaz Rizaoglu, Isil; Alnihaw, Farah; Coppens, Sarah; Kaliga, Marvin; Kretschmann, Mila; Lehmann, Ronja; Mazu, Justyna; Salomon, Lukas; Seidel, Jelka; Weritz, Julius; Weuste, Sophie; Wiechert, Julia

zuletzt bearbeitet am: 19.09.2022

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